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Mal anders betrachtet: Gibt es Gründe, nicht im Ausland zu arbeiten?

2015-05-12 18:00:00 +0100 von

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Überall hört und sieht man, dass das Arbeiten im Ausland ein Must-have im Lebenslauf und bei der multilingualen Jobsuche ein heißes Thema ist. Ständig – ja, auch in diesem Blog – werden einem Gründe geliefert, warum man unbedingt einmal im Ausland gearbeitet oder zumindest einmal ein anderes Land besucht haben sollte.

Die ganze Recherche über die Vorteile am Arbeiten im Ausland kommt schließlich auch irgendwann einmal an einem Punkt, wo einem selbst als eingefleischtem Reisefan nicht mehr viel Neues einfällt, um andere junge Leute für einen Auslandsaufenthalt oder für einen multilingualen Job im Ausland zu begeistern. Deshalb, und auch weil ich mich einmal in diejenigen Leute, für das Arbeiten im Ausland überhaupt nicht infrage kommt, hineinversetzen wollte, bin ich zu folgendem Gedanken gelangt:

Was sind eigentlich die Gründe, NICHT  ins Ausland zu gehen, um dort eine zeitlang zu leben und zu arbeiten?

Nach allgemeinem Brainstorming, Vorschlägen von Freunden und Familie sowie einer kleinen Umfrage auf Facebook habe ich eine Auflistung der Gründe zusammengestellt, warum man eben NICHT ins Ausland gehen sollte, um dort eine Stelle anzutreten und ein neues Leben zu beginnen.

  • Arbeiten im Ausland bedeutet Umzug: Raus aus Hotel Mama! Selbst kochen, waschen, putzen und einkaufen…Das ist für viele ein Grund, im heimischen Nest zu bleiben
  • Familie und Freunde zurücklassen; das fällt den meisten multilingualen Jobsuchern schwer, ob es nun ins Ausland geht oder nur in eine andere Stadt. Einen neue multilingualen Job beginnen bedeutet meist auch einen neuen Lebensabschnitt! Das macht vielen Angst
  • Die medizinische Versorgung in Deutschland: Zugegeben, wir haben eines der modernsten Gesundheitssysteme überhaupt. Wenn man zum Arbeiten in ein Schwellen- oder Entwicklungsland geht, kann das durchaus ein Grund sein, den Umzug zu überdenken
  • Das Antreten eines neuen multilingualen Jobs im Ausland heißt, dass man einiges zuhause verpasst: Partys, Festivals etc. sowie Geburtstagsfeiern oder Hochzeiten in der Heimat. Sich im Ausland einen neuen Freundeskreis aufbauen zu müssen, fällt einigen Leuten schwer
  • Sportverein oder Hobby zurücklassen – das spielt zwar für Couch Potatoes keine große Rolle, dennoch sind Mitgliedschaften in Vereinen für manche Leute ein wichtiger Bestandteil ihrer Freizeit. Ein Job im Ausland bedeutet schließlich auch ein neues Leben in einem anderen Land; dazu gehören neben der Arbeit natürlich auch Hobbies und andere Aktivitäten

Soweit die Gründe, nicht ins Ausland zu gehen. Aber mal ganz ehrlich: Sind das wirklich alles schwerwiegende Gründe, in Deutschland zu bleiben? Klar, Familie und Freunde zurückzulassen dürfte keinem leicht fallen. Aber einerseits ist das Arbeiten im Ausland ja nicht unbedingt für immer und andererseits kann man sich fragen, ob man nicht auch etwas verpasst, wenn man zuhause bleibt.

Zum Arbeiten ins Ausland zu gehen bedeutet natürlich, einen großen Schritt in die Unabhängigkeit zu machen und einige Risiken einzugehen. Doch wer diese Herausforderung annimmt, lernt definitiv etwas fürs Leben! Erfahrungen im Ausland kann man nicht machen, wenn man sich nicht traut, die vertraute Umgebung zu verlassen. Und wie wertvoll die Erfahrung der Selbstständigkeit ist, muss jeder für sich selbst herausfinden.

Eins ist jedoch sicher: Arbeiten im Ausland und das damit verbundene neue Leben, die neuen Bekanntschaften und Erfahrungen sind in jedem Fall wertvoll für die Entwicklung der eigenen Persönlichkeit.

Traut euch, die Herausforderung und einen multilingualen Job anzunehmen! Ihr könnt nur gewinnen :-)

Mehr Tipps zum Leben und Arbeiten im Ausland sowie aktuelle Stellenangebote gibt’s auf www.careertrotter.de

Bei Fragen melden dich einfach bei uns unter +353 15 24 24 20

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