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Studium abgeschlossen, was nun?


“Der Abschluss ist in der Tasche und nun wird erwartet, dass ich mein Wissen auch praktisch anwende, einen Job finde und endlich Geld verdiene. Aber auf welchen Job bewerbe ich mich am besten und wo?


Diese Frage beschäftigt sicher jeden, der nicht gerade Lehramt oder Medizin studiert hat und damit schon genau weiß, in welche Richtung der Beruf einmal gehen wird. Ich möchte in diesem Blog meine bisherige Erfahrung mit euch teilen und euch meine Lösung nahelegen.

Bei einigen Studiengängen ist es eine unglaublich schwierige Aufgabe, zu entscheiden, in welche Richtung es einmal beruflich gehen soll. Bei mir war es so, dass ich nach dem Abitur unbedingt direkt mit dem Studieren beginnen wollte. Hauptsächlich aus folgenden Gründen: In einer WG leben, eine neue Stadt und neue Leute kennenlernen. Das “coole Studentenleben”,wie man es sich als Abiturient so vorstellt, eben endlich selbst erleben.
Bereut habe ich diese Entscheidung nie, auch wenn ich zum damaligen Zeitpunkt noch nicht wusste, was ich später einmal machen möchte. Ich dachte, mit dem Studium werde ich schon herausfinden, wohin es gehen soll. Ganz klassisch habe ich mich dann für BWL entschieden. Damit stehen einem dann später ja alle Türen offen und man muss sich noch nicht festlegen. Viele Freunde von mir sind - ebenfalls ganz klassisch- erstmal nach Australien gegangen, um nach der Schulzeit ein Jahr zu reisen. Andere haben das gemacht, um danach dann “viel besser zu wissen was sie wollen”. Aber sehr viel kreativere Pläne, was den nächsten Schritt im Leben angeht, kamen dabei auch nicht wirklich herum... wie auch! 
Reisen oder das Arbeiten auf einer Farm im Ausland sind sicher eine tolle Erfahrung, bringen einen aber karrieretechnisch leider nicht weit.

Und ehrlich gesagt, kommt es mir während des Studiums nahezu genauso schwierig vor, das Richtige zu finden. 

Ich habe zu Beginn meines Studiums gedacht, spätestens nach der ersten Klausurenphase werde ich schon wissen, wo meine Stärken und Interessen liegen. Danach wusste ich aber lediglich, wie man für welches Fach am besten lernt, um die Prüfungen zu bestehen. Daraufhin habe ich mir gesagt: “Okay, im fünften Semester kommen die Vertiefungen, da muss man ja dann endlich ein tieferes Wissen und Verständnis bekommen und wissen was man später mal macht”. Stimmt auch, irgendwie, aber ich glaube, ich spreche für die meisten, wenn ich sage, dass man in der Zeit immer noch nicht wirklich Ahnung hat, welchen Beruf man einmal ausüben wird.

Worauf ich hinaus möchte ist, dass man erst wirklich herausfinden kann, welche Stärken und Schwächen, sowie auch Ziele und Wünsche, man karrieretechnisch hat, wenn man sein Erlerntes wirklich in der Praxis anwendet. Arbeitet man tagtäglich in einem Unternehmen, bekommt man genau mit, welche Tätigkeiten es überhaupt gibt und mit welchen Aufgaben und Projekten man sich in verschiedenen Bereichen auseinander setzt. Dabei erkennt man, was einem liegt und was man vielleicht weniger gerne macht oder kann. Nur auf diese Weise lernt man sich selbst, hinsichtlich des eigenen Berufslebens, besser kennen und kann sich daraufhin auch besser entscheiden, welche Positionen man in Zukunft anstreben wird. Außerdem ist es für den Lebenslauf eine sehr schöne Sache, Praxiserfahrung zu sammeln. In vielen Bewerbungsgesprächen wird verlangt, dass man seine Aussagen zu Charaktereigenschaften mit Beispielen aus vorherigen Berufen belegt und oft werden Lebensläufe ohne Praxiserfahrung erst einmal beiseite gelegt. Man braucht also Berufserfahrung, um eine Chance zu haben, Berufserfahrung zu sammeln? Irgendwie ziemlich paradox, das Ganze. Das dachte ich jedenfalls immer. Aber die Zeit, in der ich in Irland gearbeitet habe, hat mir ein wenig die Augen geöffnet und mich auf etwas hingewiesen, das ich hiermit gerne mit euch teilen möchte:
Arbeiten im Ausland ist die perfekte Lösung, um erste berufliche Erfahrungen zu sammeln!
Besonders in Irland, aber auch in vielen anderen Ländern Europas, suchen die Unternehmen händeringend nach deutschsprachigen Mitarbeitern, die dazu bereit sind, für eine Weile in ein fremdes Land zu ziehen. Gerade als Student/in, der/die gerade das Studium abgeschlossen hat, ist man noch recht flexibel, da man -ich spreche zumindest für mich und einige Freunde in meinem Alter- noch nicht mitten in der Familiengründung steckt und muss daher wahrscheinlich nur sich selbst und ein paar Sachen einpacken, ein paar Dinge regeln und schon kann es losgehen. 

Abgesehen von der Tatsache, dass es sich später im Lebenslauf noch besser macht, im Ausland gearbeitet zu haben, macht man auch für die persönliche Entwicklung eine tolle Erfahrung, lernt unheimlich interessante Menschen und ihre Kulturen kennen und stellt sich dazu einer eigenen Herausforderung, auf die man später stolz sein kann und die man sicherlich nicht bereuen wird. 

Wenn du nun wissen möchtest, welche Einstiegsjobs es für dich und deine Interessen im Ausland gibt, ruf uns doch einfach mal an. Wir freuen uns darauf, dich zu vermitteln und mit dir gemeinsam herauszufinden, welche Berufsmöglichkeiten du hast. Und noch praktischer, wir können dich bei Interesse auch direkt an deinen Job im Ausland vermitteln.