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Warum wird es immer beliebter, ins Ausland zu gehen?

“Heutzutage ist es kein Vorteil mehr, im Ausland gelebt zu haben, es ist ein Nachteil, nicht im Ausland gewesen zu sein.”

Mit diesen Worten wurde ich zum ersten Semester meines Studiums begrüßt und ich werde nicht lügen, zum damaligen Zeitpunkt hielt ich diese Aussage für eine pure Übertreibung. Nun, da ich bereits zum zweiten Mal im Ausland lebe und arbeite, kann ich mit Sicherheit sagen, dass ich meinem Professor voll und ganz zustimmen kann. Was für meine Eltern noch ein verrücktes Abenteuer war, ist heute Bestandteil zahlreicher Studiengänge und wird häufig auch im Arbeitsleben erwartet. Solltest du dich nun wundern, warum wir in einer Welt leben, in der auf das Verlassen der Landesgrenzen derart viel Wert gelegt wird, würde ich mich freuen, dir von meinen Erfahrungen zu dem Thema zu berichten.

Der erste Punkt erklärt sich fast von selbst: nirgendwo kann man seine Sprachkenntnisse so verbessern, wie in dem Land, in dem diese gesprochen wird. Es passiert nicht selten, dass unzählige Stunden von Kursen und Unterrichtseinheiten nicht den gewünschten Effekt erbringen. Ist man aber Tag ein Tag aus von einer Sprache umgeben und damit gezwungen, diese anzuwenden, ist eine immense Verbesserung der Anwendung und des Sprachgefühls nahezu unvermeidbar.

Lebt und arbeitet man für einen längeren Zeitraum im Ausland, so kann man die dortige Kultur natürlich auf eine ganz andere, intensivere Art kennenlernen, als durch einen bloßen Urlaub. Dies bringt, aus meiner Sicht, besonders einen großen Vorteil mit sich: man lernt unglaublich viel über sich selbst und gewisse Eigenheiten, die auf unsere Kultur zurückzuführen sind. Meinem eigenen Empfinden nach war ich immer ein sehr offener Mensch, allerdings habe ich durch meine Auslandsaufenthalte feststellen müssen, dass es nicht immer einfach war, mit anderen Kulturen umzugehen und zu arbeiten.
Es mag klischeehaft klingen, aber wir Deutsche haben oft die Tendenz, alle Abläufe durchplanen zu müssen und sind eher unflexibel gegenüber unerwarteter Ereignisse. Während dies anderen Kulturen leichter fällt, habe ich mich oft dabei erwischt, andere Problemlösungsansätze eher kritisch zu beäugen. Später musste ich mir aber oft eingestehen, dass mein Ansatz nicht unbedingt die einzig richtige Vorgehensweise ist. Man kommt also mit neuen Ideen in Kontakt und lernt Alternativen kennen, auf die man selbst nicht gekommen wäre.

Zusätzlich muss man natürlich erwähnen, dass man durch einen Auslandsaufenthalt die Chance hat, neue Leute kennenzulernen, mit denen man andernfalls nie in Kontakt gekommen wäre. So kann man internationale Freundschaften aufbauen, zum einen mit der lokalen Bevölkerung und zum anderen mit Auswanderern, die sich in der gleichen Situation befinden, wie man selbst. Man kann seine Erfahrungen mit ihnen teilen und voneinander lernen.

Abschließend kann ich sagen, dass der Schritt, aus der eigenen Komfortzone in ein anderes Land sicherlich jedem gut tut. Arbeiten im Ausland lässt uns persönlich wachsen, neue Kontakte knüpfen und viel über uns selbst lernen. Dieses persönliche Wachstum ist in der eigenen Kultur in dieser Art nur schwer möglich und kann jeden von uns positiv beeinflussen. Nun liegt es also an dir, willst du den Schritt wagen einen Job im Ausland anzutreten? Wir von Careertrotter helfen dir gerne dabei und unterstützen dich während dieses großen Schrittes in deine Zukunft.